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Die Privat­haftpflicht­: Warum jeder Kunde eine haben sollte

Eine Privathaftpflicht ist eine Versicherung, die jeder haben sollte. Es gibt viele Gründe, warum eine Privat­haftpflicht notwendig ist und in diesem Artikel werden wir einige der wichtigsten Vorteile dieser Versicherung diskutieren. Wir werden auch einige Nachteile ansprechen, die mit einer Privat­haftpflicht verbunden sein können.

Ist eine private Haftpflicht­versicherung sinnvoll?

Eine Privat­haftpflicht ist von großer Bedeutung, da jeder Einzelne gesetzlich dazu verpflichtet ist, für sämtliche Schäden, die er verursacht, haftbar zu sein und mit seinem persönlichen Vermögen dafür einzustehen. Dies gilt selbstverständlich auch bei unabsichtlichen Missgeschicken. Daher ist es ratsam, eine Privathaftpflicht abzuschließen, um sich vor den finanziellen Konsequenzen solcher Ereignisse zu schützen.

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Was ist in der Privat­haftpflicht versichert?

Eine Privathaftpflicht­versicherung deckt normalerweise Schäden oder Verletzungen, die Sie Dritten zufügen, ab. Dazu können Sachschäden, Körperverletzungen oder auch immaterielle Schäden gehören, wie beispielsweise Schmerzensgeldforderungen oder Verdienstausfall. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass bestimmte Aktivitäten wie das Betreiben eines Gewerbes oder das Führen von Fahrzeugen von der Deckung ausgeschlossen sein können.

Wie hoch sollte die Deckung sein?

Die Deckungshöhe einer Privathaftpflicht kann je nach Bedarf und Lebenssituation variieren. Es wird empfohlen, eine Deckungssumme von mindestens 10 Millionen Euro abzuschließen, um ausreichend geschützt zu sein. Wenn Sie jedoch eine höhere Deckung benötigen, können Sie auch eine höhere Deckungssumme wählen. Es ist auch wichtig zu prüfen, ob Ihre Versicherung eine Selbstbeteiligung hat und wie hoch diese ist.

Wie finde ich die richtige Privat­haftpflicht?

Es gibt viele Versicherungsanbieter, die Privathaftpflicht­versicherungen anbieten. Es ist wichtig, sorgfältig zu prüfen, welche Deckung Sie benötigen und welche Ausnahmen Ihre Police möglicherweise hat. Sie können auch die Angebote verschiedener Versicherungsanbieter vergleichen, um sicherzustellen, dass Sie die beste Deckung zu einem vernünftigen Preis erhalten. Sie können auch unverbindlich einen Rückruf vereinbaren und sich bei der Auswahl der richtigen Versicherung helfen lassen.

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Vorteile einer Privat­haftpflicht

  • Schutz vor finanziellen Verlusten

    Die Kosten für Schadensersatzforderungen können sehr hoch sein. Wenn Sie versehentlich jemanden verletzen oder sein Eigentum beschädigen, können die Kosten für die Reparatur oder den Ersatz des beschädigten Eigentums schnell in die Tausende gehen. Eine Privat­haftpflicht kann Sie vor diesen Kosten schützen und Ihnen die Gewissheit geben, dass Sie im Falle eines versehentlichen Fehlers abgesichert sind.

  • Deckung bei Schadensersatzforderungen

    Eine Privat­haftpflicht kann auch dazu beitragen, dass Sie gegen Schadensersatzforderungen verteidigt werden, wenn jemand anderes Sie verklagt. Eine Versicherungsgesellschaft kann Anwälte und andere Experten bereitstellen, um Ihre Interessen zu vertreten und sicherzustellen, dass Ihre Rechte gewahrt bleiben.

  • Schutz für Gäste

    Wenn jemand in Ihrem Haus oder auf Ihrem Grundstück verletzt wird, können Sie für seine medizinischen Kosten oder andere Schäden verantwortlich gemacht werden. Eine Privat­haftpflicht kann auch Schutz bieten, wenn ein Gast verletzt wird. Wenn Sie also oft Gäste haben oder in einer Gegend mit vielen Besuchern leben, kann eine Privat­haftpflicht besonders nützlich sein.

  • Kostenloser Schutz für Kinder

    Kinder sind oft unberechenbar und können versehentlich Schäden verursachen. Eine Privathaftpflicht­versicherung kann auch Kinder einschließen, ohne dass zusätzliche Kosten anfallen. Dies ist besonders nützlich, wenn Sie Kinder haben oder oft Kinder in Ihrem Haus haben.

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Nachteile einer Privat­haftpflicht

  • Kosten

    Eine Privat­haftpflicht kann eine zusätzliche monatliche Kostenbelastung darstellen. Wenn Sie jedoch bedenken, dass die Kosten für eine Schadensersatzforderung sehr hoch sein können, kann es sich lohnen, eine Versicherung abzuschließen, um sich vor diesen Kosten zu schützen.

  • Schadenshäufigkeit

    Wenn Sie selten Gäste haben oder keine Kinder haben, kann es sein, dass Sie eine Privat­haftpflicht nicht oft in Anspruch nehmen müssen. In diesem Fall können Sie jedoch immer noch von einer Versicherung profitieren, da ein Unfall oder ein versehentlicher Schaden jederzeit passieren kann.

  • Ausnahmen

    Es ist wichtig zu beachten, dass eine Privat­haftpflicht bestimmte Ausnahmen haben kann, die nicht abgedeckt sind. Es ist wichtig, die Bedingungen Ihrer Versicherungspolice sorgfältig zu prüfen, um sicherzustellen, dass Sie vollständig geschützt sind. In einigen Fällen können bestimmte Aktivitäten wie Sport oder das Betreiben eines Gewerbes von der Deckung ausgeschlossen sein.

Fazit

Insgesamt ist eine Privathaftpflicht­versicherung ein wichtiger Schutz, den jeder haben sollte. Sie bietet Schutz vor finanziellen Verlusten und Schadensersatzforderungen, insbesondere wenn Sie oft Gäste haben oder Kinder haben. Obwohl es einige Nachteile geben kann, sind die Vorteile der Versicherung in den meisten Fällen überwiegen.

Wenn Sie eine Privathaftpflicht­versicherung abschließen möchten, ist es wichtig, sorgfältig zu prüfen, welche Deckung Sie benötigen und welche Ausnahmen Ihre Police möglicherweise hat. Sie können auch die Angebote verschiedener Versicherungsanbieter vergleichen, um sicherzustellen, dass Sie die beste Deckung zu einem vernünftigen Preis erhalten. Insgesamt ist es jedoch wichtig, eine Versicherung abzuschließen, um sich und Ihre Familie vor unvorhergesehenen Ereignissen zu schützen..

Haben Sie noch weitere Fragen oder sind Sie sich noch unsicher, dann nutzen Sie unser Rückrufformular und lassen Sie sich beraten.

Rückrufservice:
Gern rufen wir Sie zurück.

z.B.: 0176 12345678, 037296 927390

Häufig gestellt Fragen:

Sind Kinder mitversichert?
Per Familientarif der Privathaftpflicht­versicherung sind alle Kinder einer häuslichen Gemeinschaft beitragsfrei mitversichert.
Bedingung dafür, dass Kinder mitversichert sind, ist das diese noch minderjährig sind, sich noch in der Ausbildung befinden und kein Eigenes Einkommen erzielen.
Wann greift eine Privathaftpflicht­versicherung und welche Schäden werden gedeckt?
Laut § 823 BGB, haftet jeder Mensch, ob Kind oder Erwachsener, mit seinem gesamten Vermögen, wenn er Schuld hat an denSchäden anderer.
Die Privathaftpflicht­versicherung übernimmt den finanziellen Schaden den Sie anderen Personen zufügen (bei Familientarife die ganze Familie).
Die Privathaftpflicht­versicherung übernimmt dabei folgende Aufgaben:

  1. Als erstes wird überprüft ob die geforderten Ansprüche berechtigt sind.
  2. Sollte dies der Fall sein, muss der entsprechende Schaden ersetzt werden.
  3. Ist dies jedoch nicht der Fall, so werden die Ansprüche zurück gewiesen oder reduziert.
Daher ist die Privathaftpflicht­versicherung auch eine passive Rechtsschutz­versicherung, denn Sie leistet nicht nur für Personenschäden, sondern auch für Sach-, Vermögens- und Mietsachschäden, wenn eine nach dem Vertrag, versicherte Person den Schaden verursacht hat.
Wird in der Privathaftpflicht­versicherung eine Wartezeit veranschlagt?
In der Privathaftpflicht­versicherung ist keine Wartezeit vorgesehen, wodurch der Versicherungsschutz gleichzeitig mit dem Vertragsbeginn einsetzt.
Ist in der Privathaftpflicht­versicherung die Nutzung von Wasserfahrzeugen mitversichert?
Wasserfahrzeuge wie Ruderboote und Surfbretter sind mit abgesichert sofern sie keinen Motor besitzen.
Ist mein Partner auch über meine Privathaftpflicht­versicherung mitversichert?
In der Privathaftpflicht­versicherung kann der Partner, ob Verheiratet oder nicht, beitragsfrei mit versichert werden.
Dafür muss der Partner jedoch mit im gemeinsamen Haushalt leben polizeilich dort gemeldet und im Vertrag namentlich benannt sein.
So können auch gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften versichert werden.
Wozu brauche ich eine Privathaftpflicht­versicherung?
Wenn Sie einer anderen Person einen Schaden zufügen, schützt eine Privathaftpflicht­versicherungSie und Ihre Familie vor dem finanziellen Ruin.
Besonders Familien mit Kindern können nicht vorsichtig genug sein und sollten daher lieber eine Privathaftpflicht­versicherung abschließen bevor doch noch etwas passiert.

Dadurch ist sie neben der Kranken­versicherung die wohl wichtigste Versicherung, denn sie deckt viele der Risiken ab die immer und überall entstehen können.
Was versteht man unter Vermögensschäden?
Vermögensschäden sind Schäden, die weder ein Sachschaden noch ein Personenschaden sind.
Als Vermögensschaden gelten unter anderem Gewinnverluste, oderUmsatzeinbußen.
Zum Beispiel ist es ein Vermögensschaden, wenn der Wagen von Person A mitten auf den Bahnschienen liegen bleibt und Person B, die in der Bahn sitzt
nicht rechtzeitig zur Arbeit kommt und Person A wegen dem Verdienstausfall verklagt.
Lohnt es sich eine hohe Deckungssumme zu haben?
Umso höher die Versicherungssumme in der Privathaftpflicht­versicherung ist, desto besser ist das für Sie.
Daher sollten Sie auf eine hohe Deckungssumme (ca. 3 - 5 Mio. €) und einem kleinen Mehrbeitrag achten.
Was passiert wenn der Schlüssel verloren geht?
Der Verlust des Schlüssels für die eigene Wohnung bzw. des eigenen Hauses ist nicht versicherbar, da dies ein zu verhinderndes Eigenverschulden ist.
Für den Verlust fremder privater Schlüssel oder von fremdenDienstschlüsseln können Sie sich gegen Zuschlag bei vielen Versicherern noch extra absichern.
Ist die Privathaftpflicht­versicherung auch im Ausland gültig?
Der Versicherungsschutz der Privathaftpflicht­versicherung gilt in der Regel weltweit, jedoch sind die Geltungsbereiche und die Geltungsdauer in jedem Land unterschiedlich geregelt.
Außerdem ist darauf zu achten, dass der Aufenthalt im Ausland nicht länger als ein Jahr dauert.
Was sind Mietsachschäden?
Nach den Allgemeinen Bedingungen in der Haftpflicht­versicherung sind Schäden die an gemieteten Wohnräumen und an gemieteten Gegenständen nicht versicherbar.
Ausnahme hierbei sind beschädigte Dinge die fest mit dem Gebäude verbunden sind, wie z.B. Fenster,Heizungen oder Türen. Hierbei gilt eine versicherte Haftungserweiterung.
Nicht versichert sind hingegen Dinge die durch Verschleiß Schaden erlitten haben oder welche frei bewegliche gemietete Sachen sind.
Gilt eine Privathaftpflicht­versicherung für Wohnungseigentümer als ausreichend?
Als Mieter oder Inhaber einer Wohnung, übernimmt die Privathaftpflicht­versicherung Ihr gesetzliches Haftpflichtrisikos.
Was versteht man unter Gefälligkeitsschäden und sind diese mitversichert?
Es liegt ein Gefälligkeitsschaden vor, wenn ein Schaden entsteht während man einer anderen Person, unentgeltlich, hilft.
Wenn Sie z.B. einem Freund helfen einen Schrank umzuräumen, Sie aber stolpern und den Schrank fallen lassen, kann Ihr Freund Sie gesetzlich nicht wegen Schadensersatz belangen,da Sie ihm einen Gefallen tun wollten und dafür kein Geld erwarteten.
In der Regel lehnen die Versicherungen diesen Schaden ab, allerdings können Sie bei einigen Versicherern gegen Zuschlag den Gefälligkeitsschaden mit einbeziehen.
Können Kinder für den von ihnen angerichteten Schaden haftbar gemacht werden?
Nach dem BGB haften auch Kinder für die Schäden die sie anrichten mit ihrem gesamten Vermögen.
Vor Gericht jedoch gelten Kinder, deren Eltern die Aufsichtspflicht nicht verletzt haben, bis zum vollendeten 7. Lebensjahr als nicht verantwortlich (§ 828 BGB).
Für Kinder die am Straßenverkehr teilnehmen gilt die Haftungsfreiheit bis zum 10. Lebensjahr.
Doch oft genug passiert es, dass man sich kurz umdreht und schon haben die lieben Kindern etwas angestellt.
Daher sollten vor allem junge Eltern eine Privathaftpflicht­versicherungabschließen um mögliche Schäden ihre Kinder mit abzudecken.
Was versteht man unter einer Forderungsausfalldeckung?
Eine Forderungsausfalldeckung entsteht, wenn man durch jemanden Schaden erleidet und dieser jemand den Schaden nicht ersetzten kann.
Ein Grund dafür kann sein, dass dieser Schädiger selbst kein Geld hat um den Schaden zu begleichen oder er keine Privathaftpflicht­versicherung besitzt.
Sollte dies der Fall sein so kann die eigene Privathaftpflicht­versicherung sich dem Schaden annehmen.
Dies gilt aber nur wenn noch vor Vertragsabschluss dieses Zusatzrisiko mit in den Vertrag aufgenommen wurde.
Kann man gemietete oder geborgte Sachen mitversichern?
Da man geborgte oder gemietete Sachen genauso behandeln soll wie sein eigenes Eigentum, besteht hierbei kein Versicherungsschutz
Wie kündige ich meinen bestehenden Vertrag?
Es gibt zwei Wege eine Versicherung zu kündigen:

  1. Die "ordentliche" Kündigung, wo der Vertrag zum Ende ausläuft.
  2. Die "außerordentliche" Kündigung, wo aus besonderen Gründen, wie B. eine Beitragserhöhung oder ein Schadensfall, gekündigt wird.

Bei einer ordentlichen Kündigung muss der Versicherte die Kündigung, spätestens 3 Monate vor Ablauf des Vertrages, dem Versicherer vorlegen.
Sollte keine Kündigung vorgelegt werden, verlängert sich der Vertrag um ein weiteres Jahr. Ausnahme dieser Regel bilden die Mehrjahresverträge wo zwar auch bis spätestens 3 Monate vor Ablauf gekündigt werden muss, jedoch müssen wiederum alle im Vertrag festgelegten Jahre eingehalten werden.
Eine außerordentlichen Kündigung liegt vor, wenn ein versicherter Schaden auftritt.
Nach Regelung des Schadens kann der Vertrag innerhalb eines Monates entweder fristlos oder zum Ende des Versicherungsjahres gekündigt werden.
Erhöht sich der Versicherungsbeitrag ohne das es einen Leistungszuwachs gabbesteht ebenfalls ein außerordentliches Kündigungsrecht, wobei die Kündigung wieder innerhalb eines Monates eingereicht werden muss.
Was muss man in einem Schadensfall beachten?
Sollte ein Schadensfall eintreten ist der Haftpflichtversicherer umgehend zu informieren.
Dabei muss genau geschildert werden wie und warum es zu dem Schaden gekommen ist.
Während Sie sich einen Überblick über die Schadenshöhe machen, sollten Sie Fotos von den beschädigten Gegenständen machen, damit sich die Versicherung zügig um die Schadensabwicklung kümmern kann.