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Riester Rente FAQ


Klicken Sie auf die Frage um die Antwort zu bekommen.
Was versteht man unter der Riester Rente?
Eine Riester Rente ist eine private Renten­versicherung, welche zum Teil vom Staat gefördert wird.
Damit aus einer normalen Renten­versicherung eine Riester Rente wird, muss sie folgende Kriterien erfüllen:

  • Es müssen Geschlechts neutrale Tarife gestellt werden, wobei die Auszahlung nicht vor dem 60. Lebensjahr erfolgt.
    Außerdem können Hinterbliebene sowie die Erwerbsunfähigkeit mit abgesichert werden.
  • Auf die eingezahlten Beiträge muss eine Garantie gegeben werden.
  • Es muss für eine lebenslange Rente oder für einen Auszahlungsplan mit 30% des am Anfang zur Verfügung stehenden Kapitals gesorgt werden.
  • Die Vertriebs- und Abschlusskosten werden über 5 Jahre aufgeteilt.es muss gewährleistet werden, dass der Vertrag gekündigt, gewechselt oder ruhen gelassen wird.

Außerdem sollen Mittel zum Wohnungsbau zu entnehmen werden können.
Reicht eine Riester Rente aus um mich im Alter zu versichern?
Eine Riester Rente füllt lediglich die finanzielle Lücke zwischen dem letzten gezahlten Arbeitslohn und der gesetzlichen Rente.
Somit ist die Riester Rente kein Ersatz für die gesetzliche Renten­versicherung, allerdings hilft sie den im Berufleben geführten Lebensstil aufrecht zu erhalten.
Wie viel kosten mich eine Riester Rente?
Eine Kostensumme gibt es nicht, da die vollen Zulagen erst dann gewährt werden,wenn Sie als Versicherungsnehmer im Jahr 2007, 3% Ihres Jahresbruttolohnes in die Renten­versicherung eingezahlt haben.
Seit 2008 sind es 4%.
Wodurch kann ich die maximale Zulage erhalten?
Man erhält die maximale Zulage, wenn man ab 2007, 3% seines versicherungspflichtigenVorjahreseinkommens für die private Altersrente spart und ab 2008 4%.
Die per Vertrag gezahlten Zulagen sind hierbei bereits in den Beiträgen enthalten.
Je nach Einkommenssteuersatz wirkt sich der Sonderausgabenabzug unterschiedlich aus.
Kann man vor Beendigung der Ansparphase in Altersteilzeit wechselt?
Der Versicherungsnehmer kann auch während der Altersteilzeit weiterhin sein Vorsorgevermögen ansparen.
Dabei ist es unerheblich ob der Versicherungsnehmer ein vermindertes Bruttogehalt erhält.
Es ist nur wichtig welches sozial versicherungspflichtige Einkommen der Versicherungsnehmer im Vorjahr erhalten hat.
Welche Folgen hat es wenn ich jetzt oder im Alter auswandere?
Sollte man sich entschließen dauerhaft ins Ausland zu gehen, endet die Förderung und die unbeschränkte Steuerpflicht.
Das wiederum gilt als schädliche Verwendung und hat zur Folge, dass die Förderung zurückgezahlt werden muss.
Man kann jedoch eine Stundung des Rückzahlungsbetrages zur beginnenden Auszahlphase beantragen.
Wer wird durch den Staat geförderung?
In erster Linie werden die privaten Altersvorsorgen von alle Personen gefördert,welche eine gesetzliche Renten­versicherung abgeschlossen haben.
Aber auch die Lebenspartner können mitversichert und somit auch mit gefördert werden.
Wer wird nicht gefördert?
Nicht gefördert werden alle, die nicht versicherungspflichtig sind.
Dazu zählen z.B. geringfügig Beschäftigte, nicht Erwerbstätige, Personen welche Sozialhilfe beziehen,und selbstständige Handwerker welche mindestens 18 Jahre pflichtversichert waren.
Kann ich das Geld auch variabel ausgezahlt bekommen?
Eine Auszahlung in variablen Teilraten ist generell nicht zulässig.
Allerdings kann man sich max. 30% des geförderten Kapitals in der beginnenden Auszahlphase mit einem mal auszahlen lassen.
zu einem späteren Zeitpunkt ist dies jedoch nicht mehr möglich.
Werden auch Arbeitslose gefördert?
Neben den Arbeitnehmern, haben auch alle sozial versicherungspflichtigen Personen einen Anspruch auf diese Förderung.
Dazu zählen auch Arbeitslose und Personen die Hartz IV beziehen.
Was versteht man unter dem Begriff schädliche Verwendung?
Man spricht von einer schädlichen Verwendung, wenn man das gesparte Vermögen nicht für die Sicherung des Alters benutzt wird sondern es zu einem anderen Zweck verwendet.
Dies kann sein, wenn man aus Geldnot auf sein Vorsorgevermögen zugreifen tut, aber dies wegen den Steuern nicht meldet.
Alle angesparten Vorsorgevermögen sind steuerfrei, müssen aber besteuert werden, wenn Sie zurück gezahlt werden.
Welche Folgen hat es, wenn ich meinen Mindesteigenbeitrag nicht oder nicht in voller Höhe bezahle?
Der Altersvorsorgebeitrag wird je nach Mindesteigenbeitrag ausgezahlt.
Haben Sie nur 70 % des Mindesteigenbeitrages geleistet, so erhalten Sie auch nur 70 % der Zulagen.
Bekommt man bei der Riester Rente Geld vom Staat?
Der Versicherte bekommt durch den Staat einen Zuschuss, wenn der Staat eine private Renten­versicherung als förderungswürdig erachtet.
Können dritte auf das darauf zugreifen?
Dritte können auf das angesparte Altersvorsorgevermögen, die Beiträge und die Erträge in Form einer Insolvenz oder einer Pfändung nicht darauf zugreifen.
Das Vorsorgevermögen sowie dessen Erträge, gelten nicht als Vermögen, wodurch auch in Form von der Sozialhilfe oder dem Arbeitslosengeld II, keine Ansprüche geltend gemacht werden können.
Wer profitiert von der Riester Rente?
Im Grunde lohnt sich die Riester Rente für alle.
Besonders Familien mit vielen Kindern und Arbeitnehmer der unteren Einkommensgruppen rentieren davon.Da es neben den Zulagen auch Steuervorteile gibt, empfiehlt es sich auch für gut verdienende oder für Vorsorgesparer.
Wer darf eine Kinderzulage beziehen und wie lange?
In der Regel wird bei zusammen lebenden Eltern der Mutter die Kinderzulage zugeschrieben.
Auf Antrag von beiden Elternteilen, kann die Zulage auch dem Vater zugeschrieben werden.
Dieser Antrag gilt jedoch nur für ein Jahr.
Bei getrennten oder geschiedenen Elternteilen erhält derjenige Elternteil die Kinderzulage, welcher auch Kindergeld bezieht.
Ab wann werden die Leistungen ausgezahlt?
Die Auszahlung einer Riester Rente erfolgt, unabhängig von der gesetzlichen Rente, ab dem vollendeten 60. Lebensjahr.
Muss die Altersvorsorge bei Rentenbezug versteuert werden?
Die Rente ist in voller Höhe zu versteuern, da die Beiträge und die Zinserträge steuerfrei sind.
Was sind Unisex- Tarife?
Alle seit dem 01.01.2006 abgeschlossenen Renten­versicherungen müssen sicher stellen, dass Männer und Frauen für die gleichen Leistungen auch die gleichen Beiträge bezahlen.
Solche Tarife nennt man Unisex- Tarife

Lisa-Maria Klehr

Christof Tittel

Frank Hofmann

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