Risikolebensversicherung Vergleich
Versicherungsart
Für 1 Person
Für 2 Personen
Gleichbleibende Todesfallleistung
(am meisten genutzter Tarif)
Einzelvertrag
Partnervertrag
Für Kreditabsicherung mit fallender Leistung (Annuität)
(die Todesfallsumme paßt sich an die verbleibende Kreditsumme an)
Einzelvertrag
Partnervertrag
Mit linear fallender Todesfallleistung
(Versicherungssumme fällt jährlich linear, für Hypothekenabsicherung sinnvoll,
aber gleichbleibende Versicherungssummen sind oftmals nicht viel teurer)
Einzelvertrag
Partnervertrag

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Häufig gestellte Fragen zur Risikolebensversicherung (FAQ)
  1. Warum ist eine Risiko- Lebensversicherung wichtig?
  2. Was ist der Unterschied zu einer Kapital- Lebensversicherung?
  3. Wer sollte unbedingt eine Risiko-Lebensversicherung abschließen?
  4. Wie hoch sollte die Absicherung sein?
  5. Wie kann die Versicherungsleistung flexibel an den Bedarf angepasst werden?
  6. Gibt es zusätzlichen Schutz bei Berufsunfähigkeit?
  7. Gibt es einen zusätzlichen Unfall-Schutz?
  8. Wann ist eine Gesundheitsprüfung für den Abschluss erforderlich?
  9. Warum ist es sinnvoll, beide Partner im Todesfall separat abzusichern?
  10. Ist eine Dynamik bei einer Lebensversicherung sinnvoll?
  11. Was ist ein Bezugsrecht?
  12. Wann wird die Bezugsrechtsänderung wirksam?
  13. Wie ist die Gestaltung des Bezugsrechts?
  14. Wie ist die steuerliche Behandlung bei Bezugsberechtigten?
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    1. Warum ist eine Risiko- Lebensversicherung wichtig?
    Die Risiko-Lebensversicherung ist eine Vorsorge für den Todesfall. Damit sichern Sie Hinterbliebene finanziell wirkungsvoll ab. Im Falle des Todes des Versicherten erhält der Bezugsberechtigte die vereinbarte Versicherungssumme. Die Risiko-Lebensversicherung ist genau dann richtig für Sie, wenn Sie bei geringem finanziellen monatlichen Aufwand bestmögliche Vorsorge für Partner oder Familienangehörige treffen wollen. Eine Absicherung ist auch deshalb notwendig, da im Todesfall die gesetzlichen Ansprüche aus der Sozialversicherung für die Hinterbliebenen minimal sind.
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    2. Was ist der Unterschied zu einer Kapital- Lebensversicherung?
    Anders als bei einer Kapital-Lebensversicherung wird kein Kapital angespart. Entsprechend erfolgt nach Ablauf der Versicherung keine Auszahlung. Es wird nur der Todesfall mit einer von Ihnen festgelegten Summe versichert, die nach dem Tod des Versicherten an die Hinterbliebenen ausbezahlt wird. So verfügen Sie über eine sehr preiswerte Absicherung für den Todesfall und können für Ihre Altersvorsorge eine separate Kapital- oder Rentenversicherung abschließen.
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    3. Wer sollte unbedingt eine Risiko-Lebensversicherung abschließen?
    Eine Risiko-Lebensversicherung ist unverzichtbar für Paare mit Kind, Singles mit Kind, Kredit- und Hypothekennehmer, Selbstständige oder Gesellschafter-Geschäftsführer. Für Ehepaare und Partner ist zur Absicherung ein gegenseitiger Schutz sehr empfehlenswert.
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    4. Wie hoch sollte die Absicherung sein?
    Zur Absicherung von Familie und Partner sollte die Versicherungssumme das 3 bis 5-fache des Brutto-Jahreseinkommens betragen. So reicht z.B. eine Versicherungssumme von 150.000,- Euro bei einem Zins von 5,5% und einer Laufzeit von 20 Jahren für eine Monatsrente von ca. 1.027,- Euro. Zur Absicherung eines Immobilienkaufs und einer Hypothek kann die Summe exakt der im Laufe der Zeit geringer werdenden Verpflichtung angepasst werden.
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    5. Wie kann die Versicherungsleistung flexibel an den Bedarf angepasst werden?
    Sie können eine automatische Reduzierung der Versicherungssumme nach Ihren Wünschen bei Versicherungssummen ab 150.000,- Euro vereinbaren.

    Bei Versicherungssummen unter 150.000,- Euro haben Sie die Möglichkeit, die Todesfall-Absicherung flexibel im Laufe der Zeit (jährlich oder in beliebig längeren Zeiträumen) durch Teilkündigung an Ihren Bedarf anzupassen.
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    6. Gibt es zusätzlichen Schutz bei Berufsunfähigkeit?
    Eine Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung ist die ideale Ergänzung zu Ihrer Risiko-Lebensversicherung. Sie sichert Ihnen den Schutz Ihrer Risiko-Lebensversicherung und je nach Variante eine zusätzliche Monatsrente bei Berufsunfähigkeit oder im Pflegefall. Somit haben Sie Familie und Partner nicht nur für den Todesfall sondern auch gleichzeitig bei Arbeitsunfähigkeit abgesichert. Wir bieten kein Onlineangebot für diesen Einschluß.
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    7. Gibt es einen zusätzlichen Unfall-Schutz?
    Mit der Unfall-Zusatzversicherung verdoppeln Sie den finanziellen Hinterbliebenenschutz. Für einen Beitrag von monatlich nur 0,90 Euro je 10.000,- Euro Versicherungssumme erhöht sich die Versicherungs- leistung um 100%, wenn der Tod auf Grund eines Unfalls eintritt. Eine empfehlenswerte und preiswerte Verbesserung der Todesfall- Absicherung für Menschen, die aktiv leben oder viel unterwegs sind. Wir bieten kein Onlineangebot für diesen Einschluß.
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    8. Wann ist eine Gesundheitsprüfung für den Abschluss erforderlich?
    In der Regel reicht die Beantwortung der Gesundheitsfragen im Antrag für eine Bearbeitung aus. Zusätzliche Untersuchungen oder Bescheinigungen sind nur in bestimmten Fällen erforderlich:
    Untersuchung bei einem Arzt Ihrer Wahl
  • bei Versicherungssummen über 200.000,- Euro (einige Gesellschafen auch 250.000 EUR)
  • bei Erkankungen Bei Zustandekommen eines Vertrags übernehmen einige Gesellschafen die Kosten der Gesundheitsprüfung.
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    9. Warum ist es sinnvoll, beide Partner im Todesfall separat abzusichern?
    Der Vorteil von zwei Einzelverträgen gegenüber einer verbundenen Risiko-Lebensversicherung ist die:

  • individuelle Wahl der Versicherungssumme und der Laufzeit für jeden der Versicherten
  • flexible Anpassung an die jeweilige Versorgungssituation
  • Vermeidung von Erbschaftssteuer bei Auszahlung der Versicherungssumme, indem der Hinterbliebene nicht nur als Bezugsberechtigter, sondern auch als Versicherungsnehmer auftritt und den Vertrag abschließt
  • bessere Absicherung (z.B. bei gleichzeitigem Tod beider Partner) bei nur geringfügig höheren Beiträgen als bei einem Vertrag für zwei Personen
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    10. Ist eine Dynamik bei einer Lebensversicherung sinnvoll?
    Wenn Sie eine Lebensversicherung abschließen, sollten Sie bedenken, dass neben Ihrem Einkommen auch Ihr Lebensstandard mit der Zeit wachsen wird. Die steigenden Ansprüche sollten sich dann auch in einer höheren Versicherungssumme niederschlagen. Durch den Einschluss einer Dynamik beim Abschluss Ihrer Lebensversicherung können Sie dies einfach und komfortabel erreichen.
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    11. Was ist ein Bezugsrecht?
    Durch die Einräumung eines Bezugsrechtes erhält ein Dritter (Privatperson oder Firma) das Recht, die Versicherungsleistung im Todes- oder Erlebensfall in Anspruch zu nehmen. Ist ein Bezugsrecht ausgesprochen, fällt die Leistung nicht in den Nachlass des Verstorbenen. Ein Testament oder Erbschein ist nicht erforderlich.
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    12. Wann wird die Bezugsrechtsänderung wirksam?
    Wirksam wird die Änderung erst dann, wenn die Erklärung schriftlich bei uns eingegangen ist.
    Wenn ausdrücklich bestimmt wird, dass der Bezugsberechtigte die Ansprüche aus dem Versicherungsvertrag unwiderruflich und damit sofort erwerben soll, werden wir dem Versicherungsnehmer schriftlich bestätigen, dass der Widerruf des Bezugsrechts ausgeschlossen ist.
    Sobald unsere Bestätigung zugegangen ist, kann das zu diesem Zeitpunkt noch widerrufliche Bezugsrecht nur noch mit Zustimmung des unwiderruflich Bezugsberechtigen aufgehoben werden.
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    13. Wie ist die Gestaltung des Bezugsrechts?
    Es ist wichtig, dass die Bezugsberechtigten genau bezeichnet werden, damit später keine Zweifel in der begünstigten Person und über den Umfang der Ansprüche bestehen. Ansonsten kann sich die Auszahlung der Versicherungsleistung verzögern. Eine namentliche Bezeichnung, ergänzt durch den Geburtsnamen, das Geburtsdatum und die Anschrift ist sinnvoll.

    Nicht zweckmäßig ist es, die Bezeichnung "gesetzliche Erben" oder "testamentarische Erben" zu verwenden, sondern - sofern keine namentliche Bezeichnung erfolgt - lediglich "die Erben" einzustzen. Die Auszahlng kann dann ohne Verzägerung an denjenigen erfolgen, der den Erbschein oder das Testament vorlegt.

    Dennoch sind pauschale Bezeichnungen (z.B. Erben, Kinder, Ehefrau) zu vermeiden. Im Leistungsfall müssen erst umfangreiche Recherchen erfolgen, oder von den Erben muss ein Erbschein beim Nachlassgericht beantragt werden.

    Im Erlebensfall ist immer der Versicherungsnehmer empfangsberechtigt (Ausnahme: Direktversicherung). Um Zweifel auszuschließen, sollte aber trotzdem in der Erklärung "Versicherungsnehmer" eingetragen werden.

    Im Todesfall ist zu unterscheiden, ob es sich um einen Tarif mit einer oder mit zwei versicherten Personen handelt. Werden zwei Personen versichert, sollte immer der überlebende Partner bezugsberechtigt sein. Ist nur eine Person - in der Regel der Versicherungsnehmer - versichert, kann das Bezugsrecht frei gestaltet werden.
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    14. Wie ist die steuerliche Behandlung bei Bezugsberechtigten?
    Nach den derzeitigen steuerlichen Vorschriften wird der Empfänger der Versicherungsleistung, sofern er nicht der Versicherungsnehmer ist, zur Erbschaftssteuer veranlagt, unabhängig davon, ob er die Leistung als Erbe, widerruflich oder unwiderruflich Bezugsberechtigter erhält. Dies gilt in der Regel nicht, wenn der Bezugsberechtigte Leistungen aus einer Direktversicherung erhält.

    Wir sind verpflichtet, dies dem zuständigen Erbschaftssteuerfinanzamt anzuzeigen.
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Informationen:
  • Spezial-Straf RS
  • Infos zur Wartezeit
  • Schadenbeispiele

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Vom Tarifbeitrag (Bruttobeitrag) wird die Überschußbeteiligung abgezogen. Somit ergibt sich ein niedriger (Zahl-)Beitrag.
Dieser ist abhängig von den Überschüssen und kann nicht garantiert werden. Die Höhe der künftigen Überschußbeteiligung hängt vor allem von der Entwicklung des Sterblichkeitsrisikos, aber auch von den Kapitalerträgen und von der Entwicklung der Kosten ab.

Anmerkung unseres Büros: In den letzten Jahren waren die Beiträge zur Risiko LV trotz schlechter Wirtschaftslage der Gesellschaften größtenteils konstant. Unseres Wissens hat nur eine Gesellschaft Ihre Beträge einmalig um 15% erhöht.

Eine Risiko-Lebensversicherung kann immer zur nächsten Beitragsfälligkeit gekündigt werden.

Vom Tarifbeitrag (Bruttobeitrag) wird die Überschußbeteiligung abgezogen. Somit ergibt sich ein niedriger (Zahl-)Beitrag.
Dieser ist abhängig von den Überschüssen und kann nicht garantiert werden. Die Höhe der künftigen Überschußbeteiligung hängt vor allem von der Entwicklung des Sterblichkeitsrisikos, aber auch von den Kapitalerträgen und von der Entwicklung der Kosten ab.

Anmerkung unseres Büros: In den letzten Jahren waren die Beiträge zur Risiko LV trotz schlechter Wirtschaftslage der Gesellschaften größtenteils konstant. Unseres Wissens hat nur eine Gesellschaft Ihre Beträge einmalig um 15% erhöht.

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